Einleitung
Zu Beginn möchte ich anmerken, dass dieser Artikel überwiegend die männliche Form verwendet, um den Lesefluss trotz SEO-Optimierung so gut wie möglich zu wahren
Ich habe mich dazu entschieden, diesen Artikel zu schreiben, weil ich täglich mit Menschen arbeite, deren Einfluss auf unsere Welt größer ist, als ihnen selbst oft bewusst ist. Als Marketing Managerin in der IT habe ich eine Plattform, und diese Plattform bringt Verantwortung mit sich. Unsere moderne Welt funktioniert, weil Entwickler und Entwicklerinnen es möglich machen im absoluten technologischen Luxus zu schwimmen. Unser Tag beginnt damit, dass wir uns von einer App wecken lassen. Jemand hat diesen Wecker gebaut. Wir lesen Nachrichten auf Plattformen, die von Nerds programmiert wurden. Wir navigieren durch den Verkehr mit Apps, die uns vor Unfällen warnen und den optimalen Weg berechnen. All das ist so tief in unseren Alltag integriert, dass wir es kaum noch wahrnehmen oder gar schätzen wissen. Diese Selbstverständlichkeit ist kein Zufall, sie ist das Ergebnis unzähliger Entscheidungen, Zeilen Code, Tests, Fehlerbehebungen und Nachtschichten. Es ist die Arbeit von Nerds, auf deren Arbeit unsere Gesellschaft stillschweigend baut. Sie verdienen Sichtbarkeit und Wertschätzung.
Marketing als Schnittstelle zwischen Lieblingsnerds und Außenwelt
Als Marketing Managerin bei Interlake, ein Unternehmen, das sich auf das Thema Cloud Services aka Managed Services spezialisiert hat, bin ich Vermittlerin. Auf der einen Seite Entwickler, Architekten und IT-Leiter, die in Systemen, Abhängigkeiten und Risiken denken. Auf der anderen Seite eine Außenwelt, die Verlässlichkeit erwartet, ohne sich mit der technischen Tiefe auseinandersetzen zu wollen. Marketing ist hier kein Lautsprecher, sondern eine Brücke. Meine Aufgabe ist es, die Arbeit unserer Superhelden so nach außen zu tragen, dass sie verstanden wird, ohne verfälscht zu werden. Deshalb ist gute Kommunikation kein Marketing-Add-on, sondern ein Schutzschild für jene, die die Systeme bauen und betreiben. Marketing arbeitet im Hintergrund mit denselben Zielen wie die IT: Stabilität, Vertrauen und langfristige Tragfähigkeit.
Präzision als „next level“
Wer mit DevOps und SysOps arbeitet, lernt schnell, dass Präzision keine Marotte ist, sondern Ausdruck von Verantwortung. Wenn über Skalierbarkeit, Verfügbarkeit oder Sicherheit gesprochen wird, geht es nicht um schöne Worte, sondern um reale Konsequenzen. Jeden Tag lerne ich Demut und gut zuhören. Nicht alles, was technisch möglich ist, darf als Versprechen formuliert werden. Nicht alles, was funktioniert, ist grenzenlos. Präzise Sprache bedeutet, die Arbeit der IT ernst zu nehmen und es so zu kommunizieren. Für CTOs und IT-Leitungen ist diese Präzision Alltag, für mich Marketeer ist es eine Lernkurve. Wer sie meistert, wird vom Übersetzer zum Verbündeten der Ops.
Die stillen Superhelden im Hintergrund
Wer schon mal mit IT-lern zu tun hat, hat sicherlich schnell gemerkt: Entwickler sind selten laut. Wenn Systeme stabil laufen, bleibt ihre Arbeit unsichtbar. Genau darin liegt die Ironie: Je besser sie arbeiten, desto weniger werden sie wahrgenommen. Erst wenn etwas nicht funktioniert, entsteht Gewusel. Dann wird diskutiert, analysiert, eskaliert. Und dann zeigt sich, wer die wahren Superhelden im Hintergrund sind. Vielleicht ohne Cape, aber dafür mit tiefem Systemverständnis. Nicht mit großen Worten, sondern mit ruhiger Problemlösung. Diese Menschen tragen enorme Verantwortung, oft ohne Applaus. Ich sehe hier meine Aufgabe: diese Leistung sichtbar zu machen, ohne sie zu romantisieren. Nicht als Heldenepos, sondern als das, was sie ist: essenziell für das Funktionieren unserer digitalen Welt.
Wenn Referenzen sprechen dürfen
Ein besonders ehrlicher Beweis für diese Arbeit sind die Referenzen, die auf unserer Website stehen. Sie erzählen keine Marketinggeschichten, sondern Erfahrungsberichte aus der Praxis. Sie zeigen, warum renommierte Unternehmen und ihre IT-Führungskräfte nachts gut schlafen können. Nicht wegen großer Versprechen, sondern wegen Menschen, die ihre Systeme verstehen. Unsere Mitarbeitenden sind der Grund dafür, dass Verantwortung nicht delegiert, sondern getragen wird. Für mich als Marketing Managerin sind diese Referenzen kein Verkaufsargument, sondern ein Vertrauensbeweis. Sie zeigen, dass gute IT-Arbeit leise ist, aber wirkt. Und dass Lieblingsnerds im Hintergrund oft der wichtigste Stabilitätsfaktor eines Unternehmens sind.
Warum Marketing in der IT für mich so besonders ist
Marketing in der IT-Branche ist für mich deshalb so spannend, weil es nicht um schnelle Kaufimpulse geht. Wir verkaufen kein FMCG, keine Impulsprodukte, keine Trends von morgen. Wir verkaufen etwas, das man nicht anfassen kann, aber jeden Tag spürt. Stabilität. Verlässlichkeit. Technologisches Wissen. Meine Aufgabe ist es, genau diese Werte nach außen zu tragen. Marketing wird hier zum Sprachrohr dessen, was intern zählt. Für saubere Arbeit. Für Verantwortung. Für Menschen, die Systeme bauen und betreiben, auf die sich andere verlassen. Dass ich diese Haltung kommunizieren darf, macht Marketing in der IT für mich nicht nur anspruchsvoll, sondern sinnstiftend. Und da ist es wieder, das romantisieren eines Marketeers. Aber seien wir doch mal ehrlich, ist es nicht irgendwie logisch, dass wir das romantisieren, was wir lieben? Bei den einen Marketeeren ist es Kosmetik, bei mir sind es die Wunder der Technik, die jeden Tag immer wieder neu aufploppen und mich zum staunen bringen.









