Kurz zusammengefasst: Interlake will nicht möglichst viele Kunden gewinnen, sondern mit den richtigen Partnern langfristig zusammenarbeiten. Denn wer geschäftskritische Anwendungen modernisiert, in der Cloud betreibt und bei hohen Zugriffszahlen stabil hält, braucht mehr als Tickets und wechselnde Ansprechpartner. Er braucht Nähe, technisches Verständnis und Verantwortung.
Größer ist besser.
Das gilt für Eisbecher, Urlaubstage und möglicherweise für Bildschirme. Bei IT-Dienstleistern ist die Sache etwas komplizierter.
Natürlich könnten wir bei Interlake versuchen, möglichst viele Kunden zu gewinnen. Mehr Verträge. Mehr Logos auf der Website. Mehr Menschen in Videokonferenzen, die sich gegenseitig fragen, ob sie gerade stummgeschaltet sind.
Aber genau das ist nicht unser Ziel.
Wir suchen nicht möglichst viele Kunden. Wir suchen die richtigen Partner.
Denn wenn man geschäftskritische Anwendungen betreibt, komplexe Cloud-Architekturen modernisiert oder dafür sorgt, dass eine Plattform auch bei millionenfachen Zugriffen nicht in die Knie geht, reicht eine lose Kundenbeziehung nicht aus.
Dann muss man sich kennen.
Dann muss man einander vertrauen.
Und dann sollte man im Ernstfall nicht erst herausfinden müssen, wer eigentlich zuständig ist.
Groß können andere ziemlich gut
Große IT-Dienstleister haben unbestreitbare Vorteile.
Sie verfügen über enorme Ressourcen, internationale Strukturen und beeindruckende Präsentationen mit sehr vielen Kästchen, Pfeilen und Begriffen, die garantiert irgendwo das Wort „Enterprise“ enthalten.
Wer eine globale Standardlösung für 40 Länder, 17 Tochtergesellschaften und ungefähr 8.000 Freigabeprozesse sucht, kann dort hervorragend aufgehoben sein.
Größe verändert allerdings auch die Zusammenarbeit.
Aus einem persönlichen Ansprechpartner wird schnell ein Account-Team. Aus einer technischen Frage wird ein Ticket. Aus dem Ticket wird eine Vorgangsnummer. Und die Vorgangsnummer wurde laut System bereits an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet.
Welche Fachabteilung das ist, bleibt manchmal eines der letzten großen Geheimnisse der Digitalisierung.
Das ist nicht automatisch schlecht.
Es ist nur nicht die Art, wie wir bei Interlake arbeiten möchten.
Bei uns kennt man nicht nur Ihre Kundennummer
Interlake ist kein IT-Konzern. Und wir versuchen auch nicht, uns wie einer zu benehmen.
Bei uns sprechen Kunden mit Menschen, die ihre Systeme kennen. Mit Fachleuten, die verstehen, warum eine Anwendung kritisch ist, welche Abhängigkeiten bestehen und weshalb der Satz „Das müsste eigentlich funktionieren“ nachts um 2:43 Uhr nur begrenzt beruhigend wirkt.
Unsere Experten kennen nicht nur die Architektur.
Sie kennen auch die Geschichte dahinter.
Sie wissen, welche Komponenten schon lange im Einsatz sind, wo technische Schulden liegen, welche Schnittstelle gelegentlich etwas mehr Aufmerksamkeit braucht und warum ein bestimmter Prozess keinesfalls am Montagmorgen ausfallen sollte.
Diese Nähe ist kein nettes Extra.
Sie ist ein wesentlicher Teil unserer Leistung.
Unsere Arbeit beginnt nicht beim Server
Wenn über Managed Services gesprochen wird, entsteht schnell das Bild eines Dienstleisters, der Server überwacht, Updates installiert und gelegentlich eine Alarmmeldung bearbeitet.
Das gehört dazu.
Es beschreibt unsere Arbeit aber ungefähr so vollständig wie der Satz: „Ein Restaurant macht Essen warm.“
Wir begleiten Anwendungen über ihren gesamten Lebenszyklus.
Wir analysieren bestehende Systeme, entwickeln Zielarchitekturen, modernisieren gewachsene Anwendungen, migrieren sie in passende Cloud-Umgebungen und übernehmen anschließend ihren zuverlässigen Betrieb.
Je nach Anforderungen arbeiten wir mit Microsoft Azure, der souveränen STACKIT Cloud oder Private-Cloud-Infrastrukturen in Deutschland.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Cloud-Dienste in ein Architekturdiagramm zu zeichnen.
Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, die:
- sicher und nachvollziehbar aufgebaut ist,
- zuverlässig betrieben werden kann,
- bei Bedarf automatisch skaliert,
- wirtschaftlich sinnvoll bleibt,
- regulatorische Anforderungen berücksichtigt und
- auch dann funktioniert, wenn sehr viele Menschen gleichzeitig darauf zugreifen.
Mit anderen Worten: Die Architektur muss nicht nur im Workshop gut aussehen.
Sie muss an einem Freitagabend unter Last funktionieren.
Cloud Consulting: Erst verstehen, dann verschieben
Eine Cloud-Migration klingt oft erstaunlich einfach.
Man nimmt eine Anwendung, packt sie in die Cloud und freut sich anschließend über Skalierbarkeit, Flexibilität und eine Rechnung, die aus überraschend vielen Einzelpositionen besteht.
In der Realität ist eine Migration selten nur ein Umzug.
Gewachsene Anwendungen bringen Abhängigkeiten mit. Veraltete Komponenten. Datenbanken, Schnittstellen und Hintergrundprozesse. Dazu kommen Sicherheitsanforderungen, Compliance, Kosten und die kleine, aber nicht unwichtige Frage, ob nach der Migration noch alles funktioniert.
Deshalb beginnen wir mit einem Fitting.
Wir schauen uns die Anwendung, die bestehende Infrastruktur und die betrieblichen Anforderungen genau an. Wir prüfen, welche Zielplattform sinnvoll ist, wo modernisiert werden muss und welche Bestandteile besser zunächst unverändert bleiben.
Nicht alles, was sich technisch umbauen lässt, sollte sofort umgebaut werden.
Und nicht jede Anwendung wird automatisch besser, nur weil irgendwo „Cloud Native“ draufsteht.
Gute Beratung bedeutet für uns deshalb auch, von einer unnötigen Lösung abzuraten.
Das ist möglicherweise weniger spektakulär.
Dafür funktioniert es.
Cloud Transformation: Wenn „läuft doch noch“ nicht mehr reicht
Viele geschäftskritische Anwendungen sind über Jahre oder Jahrzehnte gewachsen.
Das ist zunächst einmal kein Problem. Ein System, das seit 20 Jahren im Einsatz ist, hat offensichtlich einiges richtig gemacht.
Mit der Zeit entstehen jedoch Abhängigkeiten, die niemand mehr vollständig überblickt. Bestimmte Komponenten werden nicht mehr unterstützt. Deployments funktionieren nur noch auf einem ganz bestimmten Weg, den eine Person kennt, die hoffentlich gerade nicht im Urlaub ist.
Irgendwann wird aus „Never change a running system“ ein ziemlich riskantes Betriebskonzept.
Genau dort beginnt unsere Arbeit.
Wir modernisieren bestehende Anwendungen Schritt für Schritt. Dazu können gehören:
- die Aktualisierung des technologischen Fundaments,
- die Ablösung plattformabhängiger Komponenten,
- die Überarbeitung von Datenbankzugriffen,
- die Anpassung externer Schnittstellen,
- der Aufbau automatisierter Deployment-Prozesse,
- die Einführung moderner Sicherheits- und Monitoring-Strukturen sowie
- die Überführung in eine langfristig tragfähige Cloud-Architektur.
Dabei reißen wir nicht vorschnell alles ab.
Wir schauen zuerst, was bewahrt werden sollte. Dann modernisieren wir dort, wo es technisch, wirtschaftlich und betrieblich sinnvoll ist.
Denn der erfolgreichste Relaunch ist nicht zwangsläufig der, bei dem am Ende kein Stein mehr auf dem anderen steht.
Es ist der, bei dem die Anwendung danach stabiler, sicherer und besser betreibbar ist.
Projektbeispiel: Eine Plattform, die im Hintergrund Menschen schützt
Ein Beispiel dafür ist eine seit rund zwei Jahrzehnten bestehende Plattform aus dem deutschen Handel.
Die Anwendung verbindet Behörden, Händler und Zahlungsdienstleister. Sie hilft dabei, den Missbrauch verlorener oder gestohlener Zahlungskarten zu verhindern.
Für die meisten Menschen bleibt diese Plattform unsichtbar.
Und das ist auch gut so.
Denn es handelt sich nicht um eine Anwendung, über die jemand morgens beim Kaffee begeistert berichtet. Sie muss einfach funktionieren. Schnell, sicher und rund um die Uhr.
Die technische Ausgangslage war typisch für ein langlebiges System: eine gewachsene Anwendung, klassische Infrastruktur, zahlreiche Abhängigkeiten und Komponenten, die eng an ihre bisherige Umgebung gekoppelt waren.
Unsere Aufgabe bestand deshalb nicht darin, einfach einen virtuellen Server von einem Ort an einen anderen zu verschieben.
Wir haben Anwendung und Infrastruktur gemeinsam modernisiert.
Das Entwicklungsteam überarbeitete unter anderem das technologische Fundament, Datenbankzugriffe und plattformabhängige Komponenten. Parallel baute unser Cloud-Operations-Team die neue Umgebung in einer souveränen deutschen Cloud auf.
Dazu gehörten Netzwerk- und Sicherheitsstrukturen, Plattformdienste, Kubernetes, Cloud Foundry sowie stabile CI/CD-Prozesse für reproduzierbare Deployments.
Anschließend ging die Plattform über mehrere Wochen in einen kontrollierten Parallelbetrieb.
Erst ohne Produktivdaten. Dann mit Produktivdaten. Und erst als alle Beteiligten sicher waren, erfolgte der endgültige Wechsel.
Das Ergebnis ist keine besonders laute Erfolgsgeschichte.
Es ist besser:
Das System läuft.
Die Daten liegen in einer passenden, rechtlich klaren Umgebung. Die Anwendung ist modernisiert. Der Betrieb ist reproduzierbar. Und eine wichtige Plattform kann ihre Aufgabe weiterhin zuverlässig erfüllen.
Manchmal erkennt man gute IT daran, dass niemand über sie sprechen muss.
Softwareentwicklung: Wenn Standardsoftware nicht zum Problem passt
Wir entwickeln auch individuelle Webanwendungen.
Nicht, weil wir der Meinung sind, dass jedes Unternehmen unbedingt noch mehr Individualsoftware benötigt. Sondern weil manche Prozesse so speziell sind, dass ein Standardprodukt entweder nicht passt oder nur mit sehr viel Fantasie, mehreren Workarounds und einer Excel-Datei namens „final_neu_wirklich_final.xlsx“.
Individuelle Software ist dann sinnvoll, wenn sie ein konkretes Problem besser löst.
Dabei betrachten wir nicht nur das Frontend, das am Ende sichtbar ist. Wir kümmern uns auch um die Dinge, die dahinter passieren:
- Datenverarbeitung und Geschäftslogik,
- Schnittstellen zu internen und externen Systemen,
- Benutzer- und Berechtigungskonzepte,
- sichere Datenübertragung,
- automatisierte Prozesse,
- Skalierbarkeit,
- Monitoring sowie
- Deployment und Betrieb.
Denn eine Anwendung ist nicht fertig, wenn sie auf dem Rechner eines Entwicklers funktioniert.
Sie ist fertig, wenn sie zuverlässig genutzt, aktualisiert, überwacht und langfristig betrieben werden kann.
Projektbeispiel: Digitalisierung in einem internationalen Industrieumfeld
Für ein international tätiges Industrieunternehmen begleiten wir eine digitale Anwendung in einem Umfeld, in dem Zuverlässigkeit, integrierte Prozesse und langfristige Wartbarkeit entscheidend sind.
Solche Projekte wirken von außen häufig unspektakulär.
Es gibt keine Konfettikanone beim erfolgreichen Datenaustausch. Niemand veröffentlicht ein Unboxing-Video für eine sauber angebundene Schnittstelle. Und für einen stabilen Hintergrundprozess bekommt man auf LinkedIn vermutlich weniger Likes als für den Satz „Wir müssen Digitalisierung neu denken“.
Für das Unternehmen selbst sind diese Systeme jedoch elementar.
Sie verbinden Informationen, Prozesse und unterschiedliche technische Umgebungen. Sie müssen sich in bestehende Strukturen einfügen und zuverlässig mit anderen Anwendungen kommunizieren.
Unsere Aufgabe ist dabei nicht nur die technische Umsetzung.
Wir sorgen dafür, dass die Anwendung langfristig betreibbar bleibt, Schnittstellen stabil funktionieren und Veränderungen kontrolliert umgesetzt werden können.
Genau solche Projekte zeigen, was wir unter Partnerschaft verstehen.
Man arbeitet nicht auf einen einzelnen Go-live hin und verschwindet anschließend mit dem letzten Stück Projektkuchen. Man entwickelt ein System gemeinsam weiter. Man kennt seine Besonderheiten. Und man übernimmt Verantwortung für das, was man geschaffen hat.
Das ist weniger spektakulär als eine große Produktankündigung.
Aber ziemlich wertvoll, wenn das System jeden Tag gebraucht wird.
Premium Hosting: Das CMS darf ruhig langweilig laufen
Websites und Content-Management-Systeme sind heute oft hochkomplexe Plattformen.
Sie bedienen mehrere Länder, Marken, Sprachen und Zielgruppen. Sie sind mit Shops, Produktdatenbanken, Marketingwerkzeugen, Analyseplattformen und internen Systemen verbunden.
Trotzdem lautet die Erwartung meistens:
„Die Website muss einfach laufen.“
Das ist verständlich.
Nur ist „einfach laufen“ technisch häufig eine ziemlich anspruchsvolle Aufgabe.
Wir betreiben komplexe CMS-Plattformen, unter anderem auf Basis von CoreMedia, Magnolia, WordPress und Drupal. Dazu gehören Implementierung, Hosting, Monitoring, Sicherheitsupdates, Performance-Optimierung und die laufende Betreuung der Infrastruktur.
Wir sorgen dafür, dass Redaktionen arbeiten können, Inhalte verfügbar bleiben und technische Probleme möglichst erkannt werden, bevor sie für Nutzer sichtbar werden.
Das schönste Kompliment für gutes Hosting lautet deshalb oft nicht: „Was für eine beeindruckende Infrastruktur.“
Sondern:
„Uns ist gar nichts aufgefallen.“
Gern geschehen.
Projektbeispiel: Millionen Menschen, ein Startknopf und sehr wenig Platz für Fehler
Ein weiteres Beispiel startet jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit.
Eine große digitale Gewinnspielkampagne geht online. Millionen Menschen nehmen teil, geben Codes und Daten ein und erwarten, dass das System sofort reagiert.
Die Marke dahinter kennt praktisch jeder.
Wir nennen sie an dieser Stelle nicht. Sagen wir einfach: Es geht um eine große Systemgastronomie und eine Spielmechanik, bei der das Sammeln von Straßen plötzlich erstaunlich wichtig wird.
Hinter der sichtbaren Kampagne arbeitet eine komplexe technische Infrastruktur.
Sie muss hohe Zugriffszahlen verkraften, Daten sicher verarbeiten, Angriffe abwehren und Betrugsversuche erkennen. Gleichzeitig soll sie nicht das ganze Jahr über Ressourcen verbrauchen, die nur während der Kampagne benötigt werden.
Deshalb haben wir gemeinsam mit einem langjährigen Digitalpartner eine moderne, automatisch skalierbare Cloud-Architektur aufgebaut.
Wenn die Zugriffszahlen steigen, wächst die Infrastruktur mit. Wenn die Last zurückgeht, werden Ressourcen wieder reduziert. So bleibt das System leistungsfähig, ohne dauerhaft für die maximale Auslastung bezahlen zu müssen.
Darüber hinaus wurden unterschiedliche Cloud- und On-Premise-Systeme übernommen, konsolidiert und in eine moderne Umgebung überführt. Wir betreiben Backend, Frontend, Domains und Kampagneninfrastruktur und optimieren die Plattform kontinuierlich weiter.
Wenn die Kampagne startet, sitzen wir nicht mit Popcorn vor dem Bildschirm.
Wir überwachen Systeme, Metriken und Prozesse.
Natürlich möglicherweise trotzdem mit Popcorn.
Der entscheidende Punkt ist: Die meisten Teilnehmenden wissen nicht, dass Interlake hinter dem technischen Betrieb steht.
Das müssen sie auch nicht.
Sie sollen einen Code eingeben, am Gewinnspiel teilnehmen und im Idealfall etwas gewinnen. Unsere Aufgabe besteht darin, dass die Technik im Hintergrund nicht plötzlich selbst zum Glücksspiel wird.
Managed Services: Betrieb ist kein Abstellgleis
Viele IT-Projekte konzentrieren sich auf den Go-live.
Es gibt einen Projektplan, einen Countdown und einen Termin, an dem alle Beteiligten erleichtert feststellen, dass die Anwendung erreichbar ist.
Danach beginnt der Betrieb.
Also der Teil, der im Idealfall viele Jahre dauert.
Für uns ist der Betrieb deshalb keine Restaufgabe. Er ist ein zentraler Bestandteil der Architektur.
Wir denken schon während der Entwicklung und Migration darüber nach:
- Wie wird die Anwendung überwacht?
- Wie werden Updates eingespielt?
- Wie lassen sich Deployments wiederholen?
- Was passiert bei einem Ausfall?
- Welche Alarmierungen sind sinnvoll?
- Wer reagiert im Ernstfall?
- Wie können Performance und Kosten laufend optimiert werden?
Unsere Managed Services umfassen proaktives Monitoring, Sicherheits- und Systemupdates, Incident Management, Optimierung und 24/7-Bereitschaft für kritische Anwendungen.
Dabei warten wir nicht darauf, dass ein Kunde einen Fehler bemerkt und ein Ticket eröffnet.
Unser Anspruch ist, Auffälligkeiten vorher zu erkennen.
Denn ein Ticketsystem ist ein hilfreiches Werkzeug.
Es ist nur kein Ersatz für Verantwortung.
Warum wir nicht jedes Projekt annehmen
All diese Leistungen haben etwas gemeinsam:
Sie setzen voraus, dass wir das System wirklich verstehen.
Deshalb prüfen wir vor einer Zusammenarbeit sehr genau:
- Passt die Anwendung zu unseren Kompetenzen und Referenzarchitekturen?
- Können wir den Betrieb fachlich und organisatorisch verantworten?
- Sind die Erwartungen auf beiden Seiten realistisch?
- Können wir offen über Risiken, Budgets und Prioritäten sprechen?
- Ist eine langfristige Zusammenarbeit gewünscht?
- Dürfen unsere Experten auch unbequeme Fragen stellen?
Wenn die Antwort mehrfach „Nein“ lautet, sind wir wahrscheinlich nicht der richtige Partner.
Und das sagen wir dann auch.
Nicht, weil wir besonders exklusiv wirken möchten.
Sondern weil ein ehrliches „Das passt nicht“ für beide Seiten besser ist als ein Projekt, bei dem nach sechs Monaten alle Beteiligten sehr genau wissen, warum es nicht funktioniert.
Der richtige Kunde ist kein perfekter Kunde
Wir erwarten keine vollständig modernisierte IT-Landschaft.
Wir erwarten auch keine lückenlose Dokumentation, perfekt getrennte Systeme und Anwendungen, deren technische Schulden bereits ordentlich alphabetisch sortiert wurden.
Dann wäre unsere Arbeit vermutlich auch etwas langweilig.
Der richtige Partner darf Legacy-Systeme, komplexe Schnittstellen und offene Fragen haben. Er darf sagen:
„Wir wissen gerade selbst nicht genau, wo wir anfangen sollen.“
Entscheidend ist die Bereitschaft, gemeinsam hinzuschauen.
Eine Zusammenarbeit passt zu uns, wenn ein Unternehmen:
- Verantwortung sinnvoll teilen möchte,
- offen über Herausforderungen spricht,
- Stabilität höher bewertet als die billigste kurzfristige Lösung,
- technische Entscheidungen verstehen möchte und
- einen Partner sucht, der mitdenkt, statt lediglich Anforderungen abzuhaken.
Wir brauchen keine perfekten Systeme.
Wir brauchen eine vernünftige Grundlage für Zusammenarbeit.
Partnerschaft ist keine freundliche Bezeichnung für Lieferant
Das Wort „Partnerschaft“ wird im Unternehmensmarketing ähnlich großzügig verteilt wie Kugelschreiber auf einer Messe.
Jeder ist Partner. Technologiepartner. Lösungspartner. Premium-Partner. Strategischer Platin-Partner mit Goldrand.
Für uns bedeutet Partnerschaft etwas Konkretes.
Unsere Kunden bringen ihre Fachkenntnis, Prozesse und Ziele ein. Wir bringen technische Expertise, Betriebserfahrung und den Mut mit, rechtzeitig zu sagen, wenn eine Idee zwar modern klingt, aber das eigentliche Problem nicht löst.
Manchmal bedeutet das, eine Anwendung umfassend zu modernisieren.
Manchmal bedeutet es, die geplante Architektur deutlich einfacher zu machen.
Und manchmal bedeutet es, in einem Meeting die unbeliebte Frage zu stellen:
„Brauchen wir das wirklich oder fanden wir nur die Präsentation schön?“
Gute Beratung bestätigt nicht automatisch jede Entscheidung.
Sie hilft dabei, die richtige zu treffen.
Wenige Kunden bedeuten mehr Verantwortung pro Kunde
Bei einem großen Anbieter ist ein einzelner Kunde Teil eines umfangreichen Portfolios.
Bei Interlake ist jeder Kunde einer von wenigen.
Das ist keine künstliche Verknappung und kein besonders raffinierter Vertriebstrick. Es ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Zusagen halten können.
Wir möchten die Anwendungen unserer Kunden kennen. Wir möchten Entwicklungen frühzeitig erkennen. Wir möchten erreichbar sein, wenn es darauf ankommt.
Persönliche Betreuung skaliert nicht unbegrenzt.
Verantwortung übrigens auch nicht.
Wer jeden Auftrag annimmt, muss irgendwann entscheiden, welcher Kunde gerade am lautesten ruft.
Wir möchten Probleme erkennen, bevor jemand rufen muss.
Es muss auch menschlich passen
Über IT-Partnerschaften wird häufig gesprochen, als würden ausschließlich Architekturen, Service-Level und Betriebskonzepte miteinander arbeiten.
Tun sie nicht.
Am Ende sitzen Menschen in Meetings. Menschen schreiben Nachrichten. Menschen treffen Entscheidungen. Und Menschen versuchen gemeinsam herauszufinden, warum eine Anwendung seit dem letzten Deployment plötzlich ein sehr eigenwilliges Verständnis von Verfügbarkeit entwickelt hat.
Deshalb achten wir darauf, ob die Zusammenarbeit menschlich funktioniert.
Können wir ehrlich miteinander sprechen? Werden Probleme transparent gemacht? Darf jemand einen Fehler zugeben, ohne dass sofort eine zwölfseitige Schuldzuweisungspräsentation entsteht?
Technisches Know-how ist unverzichtbar.
Vertrauen aber auch.
Fazit: Nicht jeder Kunde. Aber jeder Kunde richtig.
Interlake wird vermutlich nie der größte IT-Dienstleister der Welt.
Das ist in Ordnung. Dieser Platz ist bereits ziemlich umkämpft.
Wir möchten lieber der Partner sein, bei dem unsere Kunden wissen, wer sich um ihre Systeme kümmert.
Der Partner, der eine Anwendung nicht nur migriert, sondern auch Verantwortung für ihren Betrieb übernimmt.
Der Partner, der bei millionenfachen Zugriffen ruhig bleibt, weil die Architektur darauf vorbereitet ist.
Der Partner, der eine über Jahrzehnte gewachsene Plattform nicht vorschnell ersetzt, sondern mit Augenmaß modernisiert.
Und der Partner, der Probleme nicht so lange weiterreicht, bis sie aus dem eigenen Blickfeld verschwunden sind.
Deshalb suchen wir gezielt nach Unternehmen, die zu uns passen.
Nicht, weil wir nicht wachsen möchten.
Sondern weil wir mit unseren Kunden nicht nur den nächsten Vertrag erreichen wollen.
Wir möchten mit ihnen alt werden.
Idealerweise bei stabil laufenden Systemen, überschaubaren Cloud-Rechnungen und deutlich weniger nächtlichen Telefonaten.
FAQ: Interlake als IT-Partner
Was unterscheidet Interlake von großen IT-Dienstleistern?
Interlake betreut bewusst eine überschaubare Zahl von Kunden. Dadurch arbeiten Unternehmen direkt mit Experten zusammen, die ihre Anwendungen, Abhängigkeiten und betrieblichen Anforderungen kennen. Der Schwerpunkt liegt auf persönlicher Zusammenarbeit, klarer Verantwortung und langfristigem Betrieb statt auf standardisierter Massenbetreuung.
Welche Leistungen bietet Interlake an?
Interlake begleitet geschäftskritische Anwendungen von der Analyse über Architektur, Modernisierung und Cloud-Migration bis zum 24/7-Betrieb. Dazu gehören Cloud Consulting, Cloud Transformation, Managed Services, individuelle Softwareentwicklung, Premium CMS Hosting sowie der Betrieb in Microsoft Azure, der STACKIT Cloud oder geeigneten Private-Cloud-Umgebungen.
Für welche Unternehmen eignet sich eine Zusammenarbeit mit Interlake?
Die Zusammenarbeit eignet sich besonders für mittelständische Unternehmen mit komplexen oder geschäftskritischen Webanwendungen. Wichtig ist, dass beide Seiten offen kommunizieren, Verantwortung gemeinsam tragen und an einer langfristigen, technisch tragfähigen Lösung arbeiten möchten.
Warum nimmt Interlake nicht jedes Projekt an?
Interlake übernimmt nur Systeme, deren Betrieb fachlich und organisatorisch verantwortet werden kann. Vor einer Zusammenarbeit werden Anwendung, Architektur, Risiken und Erwartungen geprüft. So lässt sich sicherstellen, dass die notwendige Expertise vorhanden ist und die Partnerschaft langfristig funktioniert.
Übernimmt Interlake auch bestehende oder ältere Anwendungen?
Ja. Ein Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung und Cloudifizierung gewachsener Anwendungen. Je nach Ausgangslage können Systeme schrittweise aktualisiert, neu strukturiert, migriert oder zunächst zusätzlich abgesichert werden. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern ob ein stabiler und sicherer Betrieb gewährleistet werden kann.
Kann Interlake Anwendungen mit sehr hohen Zugriffszahlen betreiben?
Ja. Interlake konzipiert und betreibt automatisch skalierbare Cloud-Architekturen für Plattformen und Kampagnen mit stark schwankender Last. Dazu gehören Monitoring, Sicherheitsmaßnahmen, Lastanpassung und die laufende Optimierung der Infrastruktur.
Passt diese Art der Zusammenarbeit zu Ihnen?
Wenn Sie nicht einfach einen weiteren Dienstleister suchen, sondern einen Partner, der Ihre Anwendung versteht und Verantwortung für ihren Betrieb übernimmt, sollten wir miteinander sprechen.
Wir versprechen nicht, jedes Problem sofort zu lösen.
Aber wir versprechen, ehrlich zu sagen, ob wir die Richtigen dafür sind.



